Ein Video-Gruß von #zweiraumsilke an alle Leser:

Neues vom Räuber Hotzenplotz

Anton und ich haben ein Buch gelesen. Neues vom Räuber Hotzenplotz von Herrn Preußler aus dem Thienemann Verlag.

Anstatt eine Kurz-Zusammenfassung des zweiten Teils der sowieso bekannten Hotzenplotz-Trilogie zu geben, möchte ich die Rezension einer Mutter zitieren. Eine Mama, die sehr unzufrieden mit Hotzenplotz als ihre Vorlese-Auswahl war. Eine Mutter, die sich all den positiven "ist ein Klassiker"-Rezensionen in den Weg stellt.

[Mein Sohn] hat schreckliche Angst vor diesem bösen Räuber bekommen, der mit Pistole und Messer bewaffnet die schlimmsten Verbrechen begeht. Er raubt wirklich im strafrechtlichen Sinne, nämlich unter Einsatz seiner Pistole, seines Messers und schlimmster Drohungen. Das schlimme: selbst die Polizei hat Angst vor diesem Räuber. [...] man sollte vor dem Kauf unbedingt wissen, dass es sich nicht um harmlose und lehrreiche Geschichten handelt, - Amazon Rezension

Ein Kommentator zu dieser - einzigen schlechten - Hotzenplotz-Rezension stellt auch gleich eine Ferndiagnose und verteidigt das Werk. Es handelt sich hierbei um eine schlechte Kind-Medium-Kombination. Oha! Und für die schlechte Kombination ist nun mal der Kombinierer verantwortlich, nicht das Medium. Ob dies die Mutter überzeugt hat, wissen wir leider nicht.

Doch zurück zu uns:
Anton und Hotzenplotz waren eine sehr gute Kind-Medium-Kombination. Alle Beteiligten hatten ihren Lese-Spaß. Zweimal sogar, da wir die Hotzenplotz-Bücher schon mal gelesen hatten. Und daher schließe ich mich der Mehrheit der Amazon-Rezensenten an, in dem ich Franz Beckenbauer zitiere:  We call it a Klassiker. 

Kinderbuchregel Nr. 5
Kinderbücher, bei denen im strafrechtlichen Sinne irgendwas passiert, sind gut.

Doch genug von mir. Hier nun das - kurzzeitig von einer eingehenden Sprachnachricht gestörte - Gespräch zum Buch mit Anton.

Neues vom Räuber Hotzenplotz - Antons Meinung.

#zweitausenddank silke

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