Ein Video-Gruß von #zweiraumsilke an alle Leser:

I gif a shit

Es ist Samstagmorgen. Ich könnte noch weiterschlafen, aber Xaver hat eine konkrete Vorstellung von seiner Morgenplanung: er plant mit mir.  Es ist schön gebraucht zu werden, denke ich nicht und wir stehen auf.

Anton bekommt auch ziemlich bald mit, dass Xaver und ich wach sind. Das Morgen-Trio ist komplett. Wie immer hoffe ich auch diesmal auf paar Minuten, in denen ich den Tag langsam angehen kann. Auf der Couch. Unter der Decke. Mit Augen zu. Weiterschlafend.
Aber die Jungs sehen mich eher in der Küche beim Frühstückmachen.

Wie sooft mache ich das Müsli in den Augen meiner Söhne viel zu langsam. VIEL ZU LANGSAM!

Xaver eskaliert leicht. Ganz leicht. Er scheint wirklich Hunger zu haben.

Nach einer gefühlten halben Ewigkeit sind die zwei Schüsseln Müsli fertig. 
Leider habe ich für Anton zu viel Milch dran gemacht. Ich sehe ihm an, dass es schwierig ist, mit den Müsli-Unzulänglichkeiten seines Vaters klarzukommen.

Xaver feiert immerhin die Rosinen im Müsli. Nur die Rosinen.

Nach etwa einer halben Stunde ist unser Frühstück beendet. Alle Beteiligten sind entweder gut genährt oder koffeiniert. Und somit sehr glücklich. Mein Vorschlag den Samstagmorgen von der Küche ins Kinderzimmer zu verlagern, kommt gut an.

Leider gehen unsere Vorstellung, was wir im Kinderzimmer machen, ein wenig auseinander.
Was ich mir vorstelle:

Und wie sich die Kinder meine Rolle in den nächsten Stunden vorstellen:

Irgendwann muss ich mir eingestehen, dass es mit dem Zeitungslesen nichts wird. Jetzt gilt es, mit meinen Lego-Bauskills, meinen Vorlese-Künsten oder mit dem Reichen von Gegenständen, an die Xaver nicht rankommt, zu überzeugen und begeistern. Bamm!

Mensch, wir haben immer sooo viel Spaß, wenn wir miteinander spielen.

Also wirklich:  So. Viel. Spaß.

Daher bin ich dann schon immer sehr enttäuscht, wenn irgendwann samstagmorgens die Mama aufwacht, die Jungs zum zweiten Frühstück in die Küche verschwinden und mich mit meiner Zeitung im Kinderzimmer zurücklassen. TRAURIG!

Herr Pess und sein Bär

Alexa, Stopp!